VarIO online Handbuch
Willkommen beim Online-Handbuch der VarIO Schnittstellenkarte. Dieses Handbuch
ist wesentlich ausführlicher als das Beiblatt der Karte, und sollte alle
Fragen beantworten. Insbesondere die Bilder für die vielen unterschiedlichen
Möglichkeiten des Einbaus werden Ihnen helfen (teure) Fehler zu vermeiden.
Sollte dieses Handbuch dennoch Fragen offen lassen, schreiben Sie uns doch eine
e-Mail, wir werden versuchen Ihre Frage
so schnell und detailliert wie möglich zu beantworten.
Das Bild zeigt eine VarIO die mit einem Silversurfer erweitert ist.
Einbau in einem Zorro-Slot
Beim Einbau in einen Zorro-Slot muß der Parallelport zur Computerrückseite zeigen. In einem A2000 bedeutet das, daß die Bauteile in Richtung Diskettenlaufwerke zeigen, in A3000/4000 Desktop und Tower-Computern zeigt die Bauteilseite nach oben. Beim Einschalten des Computers leuchtet die rote LED um anzuzeigen, daß Ihre VarIO den Zorro-Modus erkannt hat.
Einbau auf einer anderen Zorro-Karte
Achtung: Für diese Art des Einbaus ist ein Software-Update notwendig, das vorraussichtlich erst Mitte
Januar verfügbar sein wird. Das Update wird kostenlos auf unserer Webseite
zu haben sein!
Nehmen Sie für diese Art des Einbaus das mitgelieferte 26-polige Kabel.
Es werden nur die 26-poligen Ports von Buddha, Buddha Flash, Catweasel Z-II, ISDN-Surfer,
X-Surf und natürlich der VarIO selbst unterstützt. Der 26-polige Port
anderer Karten wie z.B. Hypercom (vor Baujahr 1997), ISDN-Blaster oder Highway
wird nicht unterstützt. Dies ist leider aus technischen Gründen
unmöglich, da die Belegung dieser Ports vollkommen ander ist.
Schließen Sie keinesfalls eine VarIO an nicht unterstützte
Ports an, dadurch werden der Karte irreparable Schäden zugefügt!
Die rote Markierung des Kabels zeigt in Richtung Pin 1 auf der VarIO. Auf der Zorro-Karte muß die rote Markierung des Kabels "weg vom Zorro-Bus" zeigen. Die Orientierung des Ports ist auf allen Karten von Individual Computers gleich - bis auf die VarIO, hier ist der Port 90 Grad gedreht, die rote Markierung muß immer Richtung Pin 1 zeigen:
Anschluß einer VarIO auf einer zweiten VarIO
Anschluß einer VarIO auf einem ISDN-Surfer
Anschluß einer VarIO auf einem Buddha Flash IDE controller
Anschluß einer VarIO auf einem Catweasel Z2
Anschluß einer VarIO auf einer X-Surf Ethernet Karte
Isolieren Sie für diese Einbauvariante unbedingt den Zorro- Stecker (z.B. mit Isolierband oder Tesafilm), damit es nicht zu Kurzschlüssen kommt!
Einbau auf dem Uhrenport des A1200
Diese Art des Einbaus ist nur mit einer Sonderversion der VarIO möglich, die nur auf Bestellung gefertigt wird. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, falls Sie Ihre Karte umrüsten lassen möchten. Der technische Hintergrund dafür ist recht einfach: Die serielle Schnittstelle arbeitet mit Logik- Pegeln von +12V und -12V (darum wird sie in alter Literatur auch V24-Schnittstelle genannt). Wenn die VarIO in einem Zorro-Slot, oder auf einem 26-poligen Expansionsport betrieben wird, stehen diese Spannungen zur Verfügung. Der Uhrenport hält jedoch nur +5V Spannung bereit, so daß eine sogenannte Ladungspumpe notwendig ist, die die Spannungen für die serielle Schnittstelle erzeugt. Die zwei Detailaufnahmen zeigen den Unterschied in der Bestückung der VarIO:
Pegelwandler der VarIO für Zorro/26-pin Betrieb |
Pegelwandler für Zorro/26-pin/Uhrenport-Betrieb |
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Wie Sie sicher schon in der Skizze auf dem Beiblatt der VarIO gesehen haben, hat der Uhrenport keinen Pin 1. Die rote Markierung des Kabels gehört auf Pin 40 des Ports. Leider gibt es auf dem Z4 Board für den A1200 eine "1"-Markierung - Diese ist jedoch falsch, dort müßte 19 stehen! Die Nummerierung der Pins auf dem Uhrenport beginnt bei 19, und endet bei 40. Falls Sie das Kabel falsch herum anschließen, beschädigen Sie die VarIO irreparabel. Dieser Schaden ist selbstverständlich nicht von der Garantie abgedeckt! Ein weiterer häfiger Fehler ist, daß Sie nur eine der zwei Pin-Reihen mit dem Kabel getroffen haben. Auch in diesem Fall wird ein Kurzschluß erzeugt, der einen irreparablen Schaden an Ihrer VarIO bewirkt!
Auf dem Uhrenport des A1200 muß die Markierung des Kabels in Richtung der Turbokarte, also weg vom PCMCIA-Anschluß zeigen:
Anschluß einer VarIO auf dem Uhrenport des A1200
Anschluß einer VarIO auf einem Uhrenport des Z4 Board ACHTUNG! Der Uhrenport des A1200 muß bei Verwendung des Z4 Boards vollkommen frei bleiben!! |
Der Anschluß nochmal im Detail |
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Im linken Bild sehen Sie auch noch einen Silversurfer, der auf einem anderen Uhrenport des Z4 Board eingebaut ist. Sie sollten die Uhrenports des Z4 Board nur nutzen, wenn wirklich alle Zorro-Slots belegt sind. Unsere Empfehlung ist immer der Zorro-Slot, da hier eine wesentlich bessere mechanische Stabilität gegeben ist.
Anschluß einer VarIO auf dem Uhrenport eines ISDN-Surfer
Anschluß einer VarIO auf dem Uhrenport einer X-Surf
Anschluß einer VarIO auf dem A600-Adapter
(derzeit von der Treibersoftware nicht unterstützt)
Erweiterung der VarIO
Der Uhrenport der VarIO kann nicht nur für den Anschluß an den A1200 verwendet werden, sondern auch zur Erweiterung, falls die Karte in einem Zorro-Slot steckt. Hier kann ein Silversurfer angeschlossen werden, der als zusätzliche serielle Schnittstelle von der VarIO Treibersoftware verwendet wird. Schließen Sie den Silversurfer wie im ersten Bild dieses Handbuchs gezeigt an, und achten Sie wieder darauf, daß Sie wirklich beide Pinreihen der Stiftleiste getroffen haben!
Auch der Silversurfer "limited Edition" kann auf der VarIO wie in diesem Bild gezeigt verwendet werden:
Anschluß einers Silversurfer limited Edition auf der VarIO
Bitte beachten Sie, daß immer nur einer der zwei Erweiterungsports verwendet werden kann: Wenn die VarIO mit dem 26-poligen Anschluß an eine Zorro-Karte angeschlossen ist, so muß der Uhrenport frei bleiben, und wenn die VarIO auf dem Uhrenport des A1200 oder Z4 Board verwendet wird, darf der 26-polige Expansionsport nicht benutzt werden.
Software-Installation
Für die Installation der Treiber ist ein Installer-Script auf der Diskette. Folgen Sie einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm, die Installation läuft vollständig selbsterklärend ab.
Falls Sie ein ZIP-Laufwerk an den Parallelport der VarIO anschließen möchten, muß der Treiber separat installiert werden. Klicken Sie dazu zweimal auf das Piktogramm "Install Parallel ZIP". Auch hier läuft die Installation selbsterklärend.
Nach erfolgreicher Installation können Sie die serielle(n) Schnittstelle(n) über das varioser.device ansprechen. Achtung! Falls in Ihrem System noch weitere serielle Schnittstellen des Typs Silversurfer vorhanden sind, so werden diese nach der Installation der VarIO-Software auch über das Device der VarIO angesprochen. Wir empfehlen, das silversurfer.device ganz vom System zu löschen, damit es nicht zu Konflikten kommt.
Der Parallelport Ihrer VarIO wird über das variopar.device angesprochen. Tragen Sie diesen Namen z.B. in Turboprint oder anderen Druck-Programmen ein.
Device-Namen sind auf dem Amiga case-sensitiv, das bedeutet, daß Sie auf Groß- und Kleinschreibung achten müssen. Alle Device-Namen für die VarIO enthalten nur Kleinbuchstaben!
IOBlix-Emulation
Wenn Sie einen Scanner verwenden möchten, für den ein Treiber für die Schnittstellenkarte IOBlix existiert, so wird dieser auch mit der VarIO funktionieren. Durch diesen Emulationsmodus schließt die VarIO-Software allerdings die Verwendung einer IOBlix im gleichen Computer aus. Ein gleichzeitiges Verwenden einer IOBlix und einer VarIO ist technisch leider unmöglich.
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